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Tarifvertrag niedersachsen medizinische fachangestellte

Deutsche Tarifverträge regeln ein breites Spektrum von Themen. Neben der Bezahlung befassen sich die Vereinbarungen auch mit Fragen wie Schichtarbeitszahlungen oder Lohnstrukturen, Arbeitszeit, Umgang mit Teilzeitbeschäftigten und Ausbildung. Gemeinsam mit medizinischem Personal sorgen die Verwaltungsmitarbeiter in den Krankenhäusern für einen reibungslosen Ablauf. Im Durchschnitt liegt ihr Einkommen deutlich unter dem der Ärzte – auch wenn man einem Geschäftsführer den Chefarzt ansteuert: Der durchschnittliche Chefarzt verdient 285.000 Euro brutto im Jahr, während das Top-Management einer Klinik 194.000 Euro verdient. In vielen Krankenhäusern ist es auch üblich geworden, einen Teil des Gehalts der Arbeitnehmer an Leistungs- und Erfolgsfaktoren zu knüpfen. Zahlen des staatlich geförderten Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zeigen, dass 2018 fast die Hälfte (46%) Die Beschäftigten in Deutschland fielen unter Tarifverträge auf Branchenebene, weitere 8 % deckten Vereinbarungen auf Unternehmensebene ab – das bedeutet, dass die Tarifdeckung insgesamt 54 % betrug. Dies ließ 46% der Arbeitnehmer, deren Bedingungen nicht durch Tarifverhandlungen festgelegt wurden, obwohl die Manager, die die Umfrage abgeschlossen haben, auf denen die Zahlen basieren, sagten, dass die Bedingungen für die Hälfte (51%) die nicht erfassten Arbeitnehmer orientierten sich an Vereinbarungen auf Branchenebene. Auffällig ist auch, dass der Anteil der tarifgebundenen Arbeitnehmer in Westdeutschland um 11 Prozentpunkte höher ist als in Ostdeutschland (siehe Tabelle). [1] 3. TVöD – Der Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst Zahlen des IAB zeigen, dass im Jahr 2011 23% der von Tarifverträgen erfassten Arbeitsplätze sagten, dass es Öffnungsklauseln in den für sie geltenden Vereinbarungen gebe. Sie waren am häufigsten in der verarbeitenden Industrie, wo 35 % der Arbeitsplätze berichteten, dass ihre Vereinbarungen sie einschlossen. Dort, wo sie anwesend waren, wurden sie oft eingesetzt. Insgesamt gaben 59 % der Arbeitsplätze, deren Vereinbarungen Öffnungsklauseln über die Bezahlung enthielten, an, dass sie sie genutzt hätten, und 73 % der Arbeitsplätze mit Öffnungsklauseln zur Arbeitszeit gaben an, dass sie die von ihnen gebotene Flexibilität genutzt hätten.

[4] Sie sind führend im Vergleich der Gehälter der Akademiker: Das Gehalt eines Medizin- oder Zahnmedizinabsolventen lag 2016 bei 79.538 Euro brutto pro Jahr – 40 Prozent über dem Durchschnitt aller Fachärzte und Führungskräfte. Sie sind gleich zu Beginn ihrer Karriere Topverdiener: Ärzte verdienen zu Beginn ihrer Karriere 52.036 Euro – mehr als jeder andere Studiengang. Die IAB-Zahlen enthalten auch Angaben zum Anteil der Arbeitsplätze sowie zum Anteil der Beschäftigten, der durch Tarifverträge abgedeckt ist. Diese zeigen, dass 25 % der Arbeitsplätze durch Vereinbarungen auf Industrieebene und 2 % durch Betriebsvereinbarungen abgedeckt sind. Diese Zahlen sind niedriger als die der Arbeitnehmer, da größere Arbeitsplätze eher von Tarifverhandlungen erfasst werden als kleinere.

Posted in Uncategorized 1 month, 3 weeks ago at 4:14 pm.

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